Vorangehen
heißt verändern

Mobilität, das ist ­Bewegung. Das ist ­Umdenken. Und ­damit schließlich Voran­gehen. Mit dem Umzug zum neuen ­Firmensitz in Pankow hat die ­GESOBAU ­sich bewegt. Aber vor allem das neue Mobilitäts­konzept des ­Unternehmens zeigt, wie ­Umdenken funktioniert. Und ­warum dafür erstmal jeder ­Einzelne im Kopf ­umparken muss.

Digitale Transformation ist in aller Munde – so auch bei der GESOBAU. Aber was genau steckt dahinter und vor Allem: Wie profitieren Mieter*innen und andere Stakeholder davon? ­Sicher ist: Digitalisierung muss und soll auf allen Ebenen stattfinden, denn sie ist einer der wichtigsten Faktoren für ein ­Unternehmen, das vorangeht!

Diana Konschak ist Teil des vierköpfigen ­Mobi-Teams. Sie und ihre ­Kolleg*innen bilden die Projektgruppe Mobilität. ­Gemeinsam haben sie ein umweltfreundliches ­Mobilitätskonzept für den neuen Standort der GESOBAU entwickelt – mit Erfolg.

Umwelt­freundlichkeit

Bis 2020 soll das berufliche ­Pendeln der ­GESOBAU Mitarbeiter*innen primär aus dem Fahrrad oder ­öffentlichen Verkehrsmitteln ­bestehen.

Vorangehen hat zwar ein Ziel, aber kein Ende

 

Das Mobilitätskonzept der ­GESOBAU ist auf den Weg gebracht und wird lebendig. Aber damit endet die Aufgabe des Projektteams noch lange nicht: Eines ­der nächsten Ziele ist, vom ADFC als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zertifizert zu werden.

Mobil auf allen Ebenen


Mit dem Umzug der GESOBAU AG nach Berlin-Pankow arbeiten erstmalig in der Unternehmensgeschichte fast alle Mitarbeiter*innen der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft unter einem Dach. Im Stiftsweg 1 wurde nicht nur um- sondern auch neu gebaut und seit November 2019 sind die Räume bezogen und mit jeder Menge Leben gefüllt. Hinter einem solchen Umzug stecken immense Vorbereitungs- und Planungsarbeiten – vor Allem aber bringt dieses Thema eines mit sich: Bewegung.

Und das nicht nur im Hinblick auf den Transport von Büromöbeln und Arbeitsmitteln. Mobilität findet bei der GESOBAU auf vielen Ebenen statt. Allein die Standortwahl führte zu der Fragestellung, welche Möglichkeiten die Mitarbeiter*innen zukünftig haben, ihren Arbeitsweg klimaschonend zurückzulegen. Ein vierköpfiges Projektteam, das mobi-Team, nahm sich dieser Fragestellung mit dem Ziel an, ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept für das gesamte Unternehmen zu entwickeln. Die Herausforderung dahinter zeigt sich schon daran, dass allein die vier Projektmitglieder bereits unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse mitbrachten.

Im Fokus der Konzeptentwicklung stand die Definition mitarbeiterorientierter und gleichzeitig nachhaltiger Lösungen für das berufliche Pendeln. Eines der Ziele: Die bedarfsgerechte Mobilität des Einzelnen sicherzustellen. Neben Mitarbeiterumfragen und Anforderungsprofilen hat letztlich eine Wohnstand­ortanalyse dabei geholfen, die bewusst minimierte Anzahl an zur Verfügung stehenden Parkplätzen gerecht zu verteilen.

Mobilitätszuschuss fördert Umdenken


Eine weitere Maßnahme im Rahmen des neuen Konzeptes ist der Mobilitätszuschuss in Höhe von 50 Euro, den jede/ r Mitarbeiter*in monatlich mit dem Gehalt erhält. Wer einen Parkplatz für sich in Anspruch nimmt, muss dafür den gesamten Zuschuss investieren. Das Geld kommt der GESOBAU Stiftung zu Gute. Wer das Geld hingegen nutzt, um davon ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu bezahlen, muss es noch nicht einmal versteuern. Und auch für Dienstwege hat das Projektteam eine probate Lösung ­gefunden: Elektroautos und E-Bikes können für ­Außentermine gebucht und genutzt werden. Berührungsängste sind hier fehl am Platz, denn das mobi-Team führt Schulungen zur Bedienung der E-Autos durch und plant zusätzlich ein Fahrsicherheitstraining. Derzeit wird überlegt, wie auch die ­Mitarbeiter*innen zukünftig die Ladesäulen zum „Auftanken“ des eigenen Elektroautos nutzen können. Eines aber ist jetzt schon klar: Es hat sich viel bewegt! Denn über das Mobilitätskonzept hinaus bringt der neue Standort außerdem innovative und agile Arbeitsmittel mit sich, die den Austausch untereinander fördern und den Arbeitsalltag erleichtern. Das Feedback zum neuen Standort ist demnach durchweg positiv. „Von den Büros, über die Kommunikationsinseln bis zur Kantine – alle sind total begeistert!“, so Diana Konschak. „Und außer­dem haben wir neue Headsets und echte Smartboards, die das digitale Arbeiten erleichtern“, ergänzt
sie strahlend.

 

 

Wir schaffen die Grundtechnologien für die ­digitale Freiheit ­unserer Mieter*innen.

GESTERN, HEUTE, MORGEN –
DIGITALE BEDÜRFNISSE IM UMBRUCH


Das Thema Digitalisierung ist bei der ­GESOBAU nicht neu: Bereits vor 11 Jahren hat das Unternehmen im Rahmen einer großen Ausbaumaßnahme seinen Mieter*innen Fernsehen und Internet nach aktuellem Stand der Technik ermöglicht. Jetzt ist der nächste umfassende Schritt notwendig, um multimedial erneut einen Schritt voraus zu sein.

Maximale Internet-Kapazitäten, Fernsehen on demand und Streamen großer Datenmengen sind digitale Grundbedürfnisse und bestimmen damit unsere Komfortzone. Ob Modernisierung oder Neubau, die ­GESOBAU weiß, was ihre Kunden*innen wollen. Deshalb werden zukünftig alle Wohnungen über Glasfaserkabel versorgt. Die Mieter*innen entscheiden selbst, welchen Raum sie mit welchem Endgerät bestücken und das ohne Kapazitätsengpässe und Kabelsalat. Denn eine permanente Auslastungsüberwachung des Netzes stellt die dauerhafte Internetverfügbarkeit auf hohem Niveau sicher.

Und ein ordentlich verbauter Router versorgt die gesamte Wohnung mit dem WLAN-Signal. Damit setzt die GESOBAU hohe Standards für die gesamte Immobilienwirtschaft. Aber nicht nur die einzelnen Wohnungen, sondern das gesamte Gebäude verfügt zukünftig über digitale Höchststandards. Touchscreens im Eingangsbereich ermöglichen unkomplizierte und schnelle Schadensmeldungen sowie digitale Aushänge und liefern aktuelle und standortbezogene Informationen. Eine Maßnahme, die neben der Mieterplattform oder Service-App, beispielsweise Reparaturprozesse immens beschleunigt.


Letztlich sind es jedoch nicht nur die Mieter*innen der GESOBAU, denen das neue, digitale Umfeld zugutekommt. Zentrale Wartungssysteme, digitale Leittechnik und Steuerungsmechanismen lassen Projektverantwortliche effizienter und präziser arbeiten. Das erhöht nicht nur Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, sondern vereinfacht auch viele Prozesse. Und nicht zuletzt sorgt die Digitalisierung am neuen Standort der GESOBAU für einen schnellen und unkomplizierten Austausch der Mitarbeiter*innen untereinander. Was Flexibilisierung heißt, meint zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten unter stets optimalen, digitalen Bedingungen. „Besonders schön ist, dass in unseren Meetings jetzt keiner mehr mit ̕ner Baumscheibe unterm Arm erscheinen muss.“, schmunzelt Lars Holborn mit einem Augen­zwinkern in Richtung seines Tablets.

Digitalisierung
ohne Ende

 

Vorangehen heißt bei der ­GESOBAU auch, die eigene Organisation und interne Prozesse ständig zu durchleuchten. Wie kann es noch besser gemacht werden oder wie soll es zukünftig gelöst werden? – das sind dabei die entscheidenden Fragen. Immer auf der Suche nach dem ­optimalen, digitalen Prozess zu sein, das macht einen Vorreiter aus. Denn Digitalisierung ist ein Weg, dessen Ziel sich ständig verändert.

Lars Holborn ist seit 14 Jahren bei der GESOBAU tätig. Seine Verantwortung erstreckt sich auf alle Themen rund um Modernisierung und Neubau von Immobilien. Traditionell treibt Herr Holborn damit auch den Bereich Digitalisierung stark voran.