Neue Räume schaffen

Es ist das bisher größte Bauvorhaben der GESOBAU: Auf einer Fläche von knapp 14.000 Quadratmetern sind nach jahrelanger Planungs- und Bauphase pünktlich bis Ende 2018 insgesamt 351 barrierefreie Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 25.000 Quadratmetern entstanden. Für Doris Vogelsang, Leiterin dieses Projekts, nahm damit ein sechsjähriger Prozess voller Herausforderungen ein erfolgreiches Ende.

„Das ist unser Haus“, erzählt Doris Vogelsang. „Wir haben einen neuen, lebenswerten Teil der Stadt erschaffen und dabei den Budget- und Zeitplan eingehalten.“ Seit sechs Jahren ist sie bei der GESOBAU, seit 2014 Teamleiterin Neubau in der Abteilung Technik und hat die Planung des neuen Wohnquartiers an der Mendel­straße in Berlin-Pankow von Beginn an begleitet. Als Projektleiterin stellte sie sicher, dass das große Bauvorhaben im Sinne der ­GESOBAU als Bauherrin umgesetzt wurde.

Die Herausforderungen der Projektarbeit sind dabei immens: Neben den ökonomischen Aspekten müssen auch gestalterische Gesichts­punkte, Baurechtsfragen, Anforderungen des Stadtplanungsamtes sowie die Bedürfnisse der zukünftigen Mieter einbezogen werden. Hinzu kommen Fragen zum Umweltschutz, dem Schallschutz, dem Brandschutz oder auch der Statik. „Diese Aspekte zu vereinen, ist unsere Stärke“, bestätigt Doris Vogelsang. Mit ihrem siebenköpfigen Team aus Architekten und Stadtplanern weist sie eine beeindruckende Menge an Erfahrung auf – so wurden im Jahr 2018 42 Neubau­projekte mit circa 300.000 ­Quadratmetern Wohnfläche bearbeitet. Der Schlüssel zum Erfolg ist für Doris Vogelsang die effiziente Arbeit innerhalb des Teams: „Wir sind zentraler Ansprechpartner für das Projekt und Schnittstelle zwischen der ­GESOBAU, den Ämtern und den externen, am Bau beteiligten Partnern.

Dass die Koordination beim Bau des neuen Wohnquartiers in Pankow bestens funktioniert hat, merkt man diesem sofort an. Auch die wichtigste Anforderung an die GESOBAU wurde erfolgreich erfüllt und Wohnungen für geringe und mittlere Einkommen geschaffen. Von den insgesamt 351 Wohnungen sind ein Drittel ­geförderte Wohnungen, die eine ­Nettokaltmiete ab 6,50 € pro Quadratmeter ermöglichen. Der Anteil an großen und kleinen Wohnungen verhilft zu einem berlintypischen Mietermix aus Familien, Paaren, Singles, Senioren und Studierenden.

Neue Herausforderungen für Doris ­Vogelsang und ihr Team warten bereits: Neben der Planung lohnenswerter Neubauprojekte rückt die Entwicklung neuer Stadtstrukturen und Quartiere in den Mittelpunkt der Betrachtung. Damit leistet die GESOBAU einen Beitrag zur Weiterentwicklung Berlins. Mittendrin: Doris Vogelsang und das Team Neubau.